Das interreligiöse Projekt Bremer Stadtplan der Religionen von Jugendlichen für Jugendliche im Rahmen der Nacht der Jugend 2002 und 2003. Keywords: bremen, religion, islam, mohammed, christ, christentum, jesus, jude, moses, irak, palästina, jerusalem, kirche, synagoge, moschee, katholik, evangelium, haifa, telaviv, mekka, heilig, alevi, monotheist, buddha, buddhismus, buddismus, dalai, lama, islamwoche, kultur, dialog, integration, muslim, moslem, fatih, dom, petri, abraham

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Kurz & bündig:
Islam bedeutet Frieden, Sicherheit und Hingabe. Das Ziel des Islam ist es die Menschen hier auf Erden und im Jenseits zu Glück und innerer Ruhe zu führen. Dabei sind Liebe, Toleranz und Gleichheit wichtige Elemente.
Muslime glauben an einen Gott, Allah. Er ist der unsichtbare Schöpfer allen Lebens, er ist allgegenwärtig und allwissend, barmherzig, niemandem ähnlich. Die wichtigsten zwei Quellen des Islam sind der Quran und die Sunna, die Lebensweise des Propheten Mohammed.
Zu den wichtigsten Aufgaben eines Muslims zählt das fünfmal täglich zu verrichtende Gebet, das Fasten, das zahlen der sozialen Pflichtabgabe und die Pilgerfahrt nach Mekka.
Das Ramadan- und Opferfest sind die größten Feste des Islam.

Ausführliche Informationen:

Der Islam ist eine monotheistische Weltreligion, welche in der abrahamitischen Abfolge nach dem Judentum und dem Christentum die letzte Offenbarung darstellt. Entsprechend sind alle Propheten von Adam über Abraham, Moses, Jesus und dem letzten Gesandten Muhammad Propheten des Islams.

Die fünf Säulen des Islams:

1. Das Glaubensbekenntnis: Ich bezeuge, dass es nichts gibt, was der Anbetung würdig wäre außer (dem Einen Einzigen) Gott, und dass Muhammed Sein Diener und Gesandter ist."
2. Das Gebet (arabisch: As-Salah) ist fünfmal täglich, als eine Pflicht Allah gegenüber, vorgeschrieben. Die fünf täglichen Gebete erinnern den Menschen an seinen Bund mit Allah, beleben und stärken seinen Glauben an Ihn stets auf neue.
3. Zakat ist die jährliche Pflichtabgabe vom Nettovermögen zur Läuterung der eigenen Seele und zur Reinigung des Eigentums. Zakat wird an einen bestimmten Personenkreis der Gesellschaft, wie Arme, Bedürftige, usw. entrichtet.
4. Das Fasten während des Monats Ramadan. Es bedeutet Enthaltsamkeit täglich von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Dabei werden Verlangen und Begierde unterdrückt. Das Fasten lehrt Aufrichtigkeit und Frömmigkeit, sowie Mitgefühl mit den Armen und Liebe. Es entwickelt ein gesundes soziales Gewissen, Geduld, Selbstlosigkeit und Selbstdisziplin.
5. Die Pilgerfahrt zu dem Haus das von Abraham einst zur Anbetung Allahs erbaut wurde, der Kaaba in Mekka. Sie ist einmal im Leben denjenigen vorgeschrieben, die die Mittel und die Möglichkeit dazu haben.

Zur islamischen Glaubenslehre

  1. Der Glaube an Gott
  2. Der Glaube an die Engel
  3. Der Glaube an die von Gott offenbarten Schriften
  4. Der Glaube an die Gesandten Gottes
  5. Der Glaube an den Jüngsten Tag
  6. Der Glaube an alQadar (ungefähr Schicksal)

1. Der Glaube (arabisch Iman) an die Einheit und Einzigkeit Gottes stellt das Zentrum für alle anderen Glaubensinhalte dar.

2. Muslime glauben an die Existenz von Engeln, die im Koran sowie in der Sunna erwähnt werden. Z.B. gilt der Erzengel Gabriel als Überbringer der Offenbarungen Gottes an die Gesandten.

3. Ebenso glauben Muslime an alle offenbarten Schriften Gottes an die Gesandten (also auch die Thora und das Evangelium), die diese zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten erhalten haben. Der Glaube an den Koran beinhaltet, dass der Koran die abschließende Offenbarung Gottes ist, nach der bis zum Jüngsten Gericht keine weitere mehr folgen wird.

4. Muslime glauben an alle Gesandten Gottes sowie an alle Aussagen, die im Koran und in der Sunna über sie enthalten sind. So wie der Koran die letzte Offenbarung Gottes darstellt, gilt auch der Prophet Muhammad als "das Siegel der Propheten", nach dem keiner mehr folgen wird.

5. Der Glaube an den Jüngsten Tag beinhaltet den Glauben an die Auferstehung, das Jüngste Gericht, das Paradies und die Hölle und an alle Aussagen, die in Koran und Sunna darüber enthalten sind.

6. Der Glaube an die Vorhersehung beinhaltet Gottes Vorauswissen über alles Zukünftige und dessen Verwirklichung bei gleichzeitiger Willens und Handlungsfreiheit des Menschen.

Feste und Rituale:
Das Ramadanfest ist der erste Tag nach dem Ende der Fastenzeit. Dieses Fest ist zu Ehren Ramadan.
Das Opferfest ist genau 70 Tage nach dem Ramadanfest. Jeder Muslim, der finanziell dazu in der Lage ist, muss ein Tier zu Ehren Gottes opfern. Das Fleisch wird unter Bekannten und vor allem unter Armen verteilt. Es können nur bestimmte Tiere geopfert werden, wie z.B. Lamm, Rind, Kamel.

Weitere Infos zur Religion: (Hinweis zu den Links)
 
www.islam-bremen.de
www.islam.de
www.islamrat.de
 







 
 
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