Das interreligiöse Projekt Bremer Stadtplan der Religionen von Jugendlichen für Jugendliche im Rahmen der Nacht der Jugend 2002 und 2003. Keywords: bremen, religion, islam, mohammed, christ, christentum, jesus, jude, moses, irak, palästina, jerusalem, kirche, synagoge, moschee, katholik, evangelium, haifa, telaviv, mekka, heilig, alevi, monotheist, buddha, buddhismus, buddismus, dalai, lama, islamwoche, kultur, dialog, integration, muslim, moslem, fatih, dom, petri, abraham

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Kurz & bündig:
Wie Judentum und Islam ist das Christentum eine monotheistische Religion (Verehrung eines Gottes): Der heilige, ewige, mächtige Gott gilt als der personal Eine und Einzige, neben dem es keine weiteren Götter gibt. Er wird als Schöpfer der gesamten Wirklichkeit und als Herr der Geschichte gesehen. Mit Jesus ist das „Reich Gottes“ und damit das Heil Gottes ganz nahe herbei gekommen. Im „Vater Unser“, dem Hauptgebet aller Christen, betet Jesus zu seinem „himmlischen Vater“, von dem er oft in Gleichnissen spricht: Gott ist wie jemand, der einem verlorenen Schaf nachläuft und die übrige Herde allein lässt. Seinen Willen erfüllt man, indem man sich den Armen, Zu-Kurz-Gekommenen und Verachteten zuwendet. Weil Gott alle Menschen liebt, soll der Mensch seinen „Nächsten“ lieben – auch die Feinde.

Ausführliche Informationen:

Geschichte der Religion:
Der christliche Glaube entwickelte sich aus dem Judentum. Er beruht auf Jesus Christus von Nazareth, der am Anfang des ersten Jahrhunderts lehrte und predigte. Nach seinem Tod verbreiteten seine Jünger (seine ersten Anhänger) seine Lehre in vielen Ländern. Große Ausbreitung fand das Christentum als Kaiser Konstantin es 391/92 zur Staatsreligion des Römischen Reiches erklärte. Die evangelische Kirche spaltete sich im 16. Jahrhundert von der bis dahin katholischen Kirche ab. Dies geschah, als der Mönch Martin Luther versuchte, die Kirche zu reformieren und eine neue Glaubensrichtung begründete.

Glaube an wen oder was?
Die evangelische Kirche glaubt wie alle Christlichen Kirchen an Gott, der die Welt erschaffen hat. Gott ist für uns Christen wie ein gnädiger Vater, der Sünden verzeiht und alle bei sich aufnimmt, die darum bitten. Außerdem an seinen Sohn Jesus Christus, der auch „Der Menschensohn“ oder „Fleischgewordenes Wort Gottes“ genannt wird. Er opferte sich für die Menschen, damit ihre Sünden vergeben würden und starb am Kreuz. Wir glauben aber, dass er nicht tot ist, sondern am dritten Tage seines Todes auferstanden und schließlich in den Himmel aufgefahren ist wo er neben seinem Vater über die Lebenden und die Toten wacht. Der Heilige Geist in Gestalt einer Taube brachte den Jüngern die Fähigkeit, in allen Sprachen der Welt zu reden und so Christi Lehre zu verbreiten.
Wichtige Elemente des Glaubens sind das Glaubensbekenntnis, das Gebet „Vater Unser“ und die Zehn Gebote.
Im Gegensatz zur katholischen Kirche sind Laienpriestertum und Selbstverantwortung vor Gott Prinzipien der evangelischen Kirche. Das bedeutet, dass jeder sich die Bibel selbst auslegen darf und das zwischen einer Einzelperson und Gott kein Vermittler notwendig ist.

Offenbarungsschriften und heilige Bücher:
Das heilige Buch der Christen ist die Bibel. Sie besteht aus dem Alten Testament, das Christen und Juden gemeinsam haben und das die Geschichte des erwählten Volks Israel erzählt und dem Neuen Testament, das die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu erzählt, sowie seine Glaubensgrundsätze vermittelt. Weitere Elemente sind der Psalter, die Apokryphen und die Apostelbriefe. Die Lieder und Gesänge sind im Evangelischen Gesangbuch festgehalten.

Feste und Rituale:
Bei uns gibt es viele Feiertage, die in verschieden Gebieten verschiedenen gefeiert werden. Die wichtigsten sind Weihnachten (Geburt von Jesus; 24.12), Karfreitag (Kreuzigung von Jesus; Freitag vor Ostern), Ostern (Auferstehung von Jesus;...), Himmelfahrt (Leibliche Aufnahme Jesu Christi in den Himmel; 40 Tage nach Ostern), Pfingsten (Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel; am siebten Sonntag nach Ostern) und der Reformationstag (Erinnerung an den Thesenanschlag Martin Luthers, der zur Entstehung der Evangelischen Kirche führte, 31.10.)
Unter den vielen Ritualen der Evangelischen Kirche sind vor allem die beiden Sakramente (=heilige Handlungen, die auf Jesus zurückgehen) zu nennen: Taufe und Abendmahl.

Weitere Infos zur Religion: (Hinweis zu den Links)
 
www.kirche-bremen.de
www.kirche.de
www.christentum.de
 







 
 
Ich mache am Projekt mit, weil...

 
 
 
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