Das interreligiöse Projekt Bremer Stadtplan der Religionen von Jugendlichen für Jugendliche im Rahmen der Nacht der Jugend 2002 und 2003. Keywords: bremen, religion, islam, mohammed, christ, christentum, jesus, jude, moses, irak, palästina, jerusalem, kirche, synagoge, moschee, katholik, evangelium, haifa, telaviv, mekka, heilig, alevi, monotheist, buddha, buddhismus, buddismus, dalai, lama, islamwoche, kultur, dialog, integration, muslim, moslem, fatih, dom, petri, abraham

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Kurz & bündig:
Die Baptisten sind bekennende Christen, wir glauben an den dreieinen Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) wie er uns im Alten und Neuen Testament der Bibel bezeugt wird. Die Bibel ist Maßstab für unsere Lehre und unser Leben.
Wir sind evangelisch, mit den Kirchen der Reformation bekennen wir uns zu Jesus Christus als den Herrn und Retter dieser Welt, der uns durch den Glauben an ihn gerechtfertigt hat. Allein durch die Rechtfertigung in Jesus Christus bekommen wir eine persönliche Beziehung zu Gott.
Wir teilen unseren Glauben und unser Leben in einer verbindlichen Gemeinschaft mit anderen an Christus gläubigen Menschen. Die Aufnahme in diese Gemeinschaft der Baptisten wird durch die Taufe vollzogen. Die Taufe geschieht durch untertauchen in Wasser und erfolgt auf das persönliche Glaubensbekenntnis vor der Gemeinde. Die Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus ist eine freie Glaubensentscheidung.
Die Baptisten sind als Freikirche organisiert, daher ist jede Gemeinde finanziell selbständig.

Ausführliche Informationen:

Bedeutung des Namens und Geschichte in Europa:
Das Wort "Baptist" kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt "Täufer".
Baptistengemeinden in Europa gibt es bereits seit 1607. Die Gründung erfolgte durch Engländer in Holland, die in ihrer Heimat wegen ihrer religiösen Überzeugungen verfolgt wurden. In Deutschland wurden die Baptistengemeinden von dem in Varel/Oldenburg geborenen Johann Gerhard Oncken gegründet. Nach seinem Beruf als schottischer Kaufmann widmete er sich ganz dem vollzeitlichen Dienst für Jesus Christus, und gründete die erste Baptistengemeinde in Hamburg. Den Namen ”Baptisten” erhielten die Anhänger des Baptismus von Gegnern, weil sie aufgrund ihres Bibelverständnisses die Kindertaufe als unbiblisch ablehnten. Statt dessen traten die Baptisten von Anfang an dafür ein, dass jeder Mensch frei entscheiden solle, ob er als Christ und Mitglied einer Kirche leben wolle. Die Taufe verstehen sie gemäß dem biblischen Vorbild als Ausdruck einer bewußten Entscheidung eines Menschen für den Glauben und die Mitgliedschaft in einer Gemeinde. Sie wird durch Untertauchen praktiziert.

Lehre der Baptisten:
Die Lehre der Baptisten beruht auf der Lehre der Bibel, die für alle Christen maßgeblich ist. Die Bibel sagt aus, dass es nur einen Gott gibt, der Schöpfer der Welt ist und sich als Gott des Volkes Israel bekannt gemacht hat. Gott ist eine heilige und übernatürliche Person, die in sich drei Personen vereint, die in der Bibel als Vater, Sohn Jesus Christus und Heiliger Geist offenbart werden. Die Bibel ist von Menschen geschrieben, die von Gott dazu inspiriert wurden. In der Bibel stellt sich Gott persönlich vor und beschreibt die Geschichte der Menschheit. Am Anfang erschuf Gott den Menschen als sein Ebenbild um mit ihm ewig im Paradies Gemeinschaft zu haben. Der Mensch war versorgt und unter Gottes Aufsicht geborgen. Durch den Sündenfall, d.h. die Auflehnung des Menschen gegen Gott, wurde die Gemeinschaft zerstört, der Mensch von Gott aus dem Paradies verwiesen und zum Tode verurteilt. Um der Menschheit die Gemeinschaft mit ihm wieder zu ermöglichen, erwählte sich Gott das Volk Israel und offenbarte sich durch Naturgewalten, Menschen und sein persönliches Wort. Er gab dem Volk Gebote, nach denen es leben sollte. Doch das Volk Israel entschied sich immer wieder gegen das Leben mit Gott und seinen Geboten.
Als letzten Schritt um die Gemeinschaft wiederherzustellen, wurde Gott Mensch in der Gestalt Jesus Christus und lebte unter uns Menschen. Jesus zeigte in seinem Leben wie sich Gott das Leben mit ihm wirklich vorstellt und wie seine Gebote dauerhaft gehalten werden können. Jesu Leben folgte den Grundsätzen: liebe Gott den Herrn der Welt, dann Deinen Nächsten wie Dich selbst. Genauso legt Jesus sehr großen Wert darauf den Schwachen, Armen, Kranken, Ausgestoßenen und anderen Randgruppen zu dienen und sich von den Selbstgerechten zu distanzieren (siehe Bergpredigt in Matthäus, Markus, Lukas). Obwohl Jesus diese Grundsätze verbindlich lebte, mußte er sich als Volksverhetzer und Gotteslästerer vor Gericht verantworten und wurde trotz seiner Unschuld zum Tode am Kreuz verurteilt. Sein Tod war stellvertretend für alle Menschen. Gott stellte sich zu dieser Tat Jesu und erweckte ihn leibhaftig nach drei Tagen wieder vom Tod. Nach einer kurzen Verweildauer auf Erden ging Jesus wieder zu Gott zurück, von wo aus er bis heute wirksam ist. Durch Jesu Tod und Auferstehung sind wir vor Gott gerechtfertigt, der Sündenfall ist aufgehoben und die ewige Gemeinschaft zwischen Gott und Menschen ist wieder möglich, wenn der Mensch an Jesus Christus glaubt.
Auf das öffentliche Bekenntnis dieses Glaubens vollziehen die Baptisten als sichtbares Zeichen die Wassertaufe, wie sie auch in der Bibel von den ersten Christen durchgeführt wurde. Sie symbolisiert den Tod und die Auferstehung Jesu und das neu empfangene Leben aus Gott. Aus diesem Grund lehnen die Baptisten die Kindertaufe ab. Daher wird ein Baptist erst mit der persönlichen Glaubenstaufe in die jeweilige Ortsgemeinde aufgenommen.

Glaube an Wen oder Was:
Baptisten glauben an Gott, den Schöpfer der Welt, der in Jesus Christus Mensch geworden ist. In der Bibel wird dieses Ereignis berichtet. Sie ist die schriftliche Grundlage für das Handeln und Denken der Gläubige. Neben der Bibel gibt es keine verbindlichen Glaubensbekenntnisse.

Offenbarungsschriften und Heilige Bücher:
Die Bibel als Wort Gottes. Die Bibel unterteilt sich in Altes und Neues Testament. Das Alte Testament beschreibt das Handeln Gottes mit seinem Volk Israel, während das Neue Testament die Offenbarung Gottes für alle Menschen dieser Welt enthält.

Weitere Infos zur Religion: (Hinweis zu den Links)
 
www.baptisten.org
www.sbc.net
 







 
 
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