Das interreligiöse Projekt Bremer Stadtplan der Religionen von Jugendlichen für Jugendliche im Rahmen der Nacht der Jugend 2002 und 2003. Keywords: bremen, religion, islam, mohammed, christ, christentum, jesus, jude, moses, irak, palästina, jerusalem, kirche, synagoge, moschee, katholik, evangelium, haifa, telaviv, mekka, heilig, alevi, monotheist, buddha, buddhismus, buddismus, dalai, lama, islamwoche, kultur, dialog, integration, muslim, moslem, fatih, dom, petri, abraham

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  Hoffnungskirche
Walle
 
Anschrift: Hoffnungskirche Walle
Zietenstr. 59
28217 Bremen
Tel.: 0421/396 23 50
Ausführliche Informationen:
AnsprechpartnerInnen in den Jugendgruppen in Eurer Gemeinde
Mathias Glass, Tel: 0421/380 1770, Mathiasglass@gmx.de
Öffnungszeiten der Jugendgruppen und der Gemeinde
Gottesdienst: jeden Sonntag 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Jugendgruppe „Come In“: jeden Mittwoch 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Freizeit- und Kulturzentrum Waller Heerstraße 58 (in den Ferien geschlossen)
Mitgliederzahlen
760 in 4 Bremer Gemeinden. 6 weitere Gemeinden befinden sich im Umland.
Geschichte der Baptisten in Bremen
1843 kommt Christian Domsch aus Sachsen nach Bremen. Er ist Kürschner (Pelz- und Lederwaren-Handwerker) von Beruf und Baptist. Nach seiner Taufe im Juni 1843 in Varel wird er Mitglied der Baptistengemeinde in Oldenburg und beginnt bei seinem Arbeitgeber in Bremen von seinen Erlebnissen in der Gemeinde zu erzählen. Tief beeindruckt von seinen Worten lassen sich Daniel Zincke und sein gläubiger Freund in der Weser taufen und sind somit die ersten Baptisten in Bremen. Mit Unterstützung aus der Hamburger Gemeinde, die 1823 als erste Baptistengemeinde in Deutschland von Johann Gerhard Oncken gegründet wurde, wird am 10.Nov. 1845 die Baptistengemeinde Bremen gegründet. Anfangs mit 11 Mitglieder die durch regelmäßige Predigten und Gottesdiensten bis Ende 1847 auf 30 Baptisten anwachsen und sich in das Bremer Umland ausbreiten. Um 1850 werden 12 Stationen und Predigtplätzen gezählt. Bremen ist in Religionsfragen liberal, trotzdem werden die Baptisten 1855 von der evangelischen Landeskirche als Sekte und öffentliches Ärgernis eingestuft. 1872 werden die Anträge der Bremischen Baptisten auf Anerkennung als Juristische Person angenommen, nachdem die öffentliche Kirche viele Jahre die Anerkennung ablehnte. Strukturwandel in der Gesellschaft währen dem 1. Weltkrieg können der Gemeinde ebensowenig schaden wie die in religiöser Hinsicht schwierige Zeit des 3. Reiches und der zweite Weltkrieg. In der Nachkriegszeit entwickelte sich die Gemeinde in Bremen durch Gemeindeteilungen und Neugründungen zu einer anerkannten Freikirche mit ca. 760 Mitgliedern.
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