Das interreligiöse Projekt Bremer Stadtplan der Religionen von Jugendlichen für Jugendliche im Rahmen der Nacht der Jugend 2002 und 2003. Keywords: bremen, religion, islam, mohammed, christ, christentum, jesus, jude, moses, irak, palästina, jerusalem, kirche, synagoge, moschee, katholik, evangelium, haifa, telaviv, mekka, heilig, alevi, monotheist, buddha, buddhismus, buddismus, dalai, lama, islamwoche, kultur, dialog, integration, muslim, moslem, fatih, dom, petri, abraham

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Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Magdeburg
 
Artikel für den
Weser-Kurier (Zoom) am
Freitag, 31.10.03


„Für uns wurden die Straßen gesperrt“

Junge Bremer vertraten ihr Land am 3. Oktober in Sachsen-Anhalt, und werben für ihr Projekt

„Es ist schon nicht schlecht, wenn man wichtig wird.“ Ja, ganz besonders, wenn man durch die Magdeburger Innenstadt von der Polizei eskortiert wird. Der 21-jährige Pawel fand es „ganz witzig“ als stinknormaler Jugendlicher vorbei an wartenden Fans in VIP-Bereiche zu schreiten und auf Empfänge, unter anderem vom Bundespräsidenten, zu gehen. Pawel stammt aus Lettland und ist Jude.
Zusammen mit anderen Jugendlichen unterschiedlichsten Glaubens arbeitet er engagiert im Projekt „Stadtplan der Religionen“ – das ist ein Arbeitskreis innerhalb der „Nacht der Jugend“. Als Auszeichnung für ihre soziale Arbeit lud die sachsen-anhaltische Hauptstadt aus jeder Religion, die in dem Projekt vertreten war, einen Jugendlichen zur Feier zum Tag der Deutschen Einheit zu sich ein. Acht Jugendliche sowie Begleiter vom Rathaus kamen zusammen.
Gemeinsam mit weiteren Bürgerdelegationen aus allen Bundesländern, hochrangigen Politikern und Unterhaltungskünstlern feierten sie in Magdeburg die Wiedervereinigung. Als es morgens zum Ökumenischen Gottesdienst ging, zweifelte die 15-jährige evangelische Christin Johanna, ob die anderen davon begeistert wären. Zum Schluss hätten es aber alle zumindest interessant gefunden, und sie meint freudig „daran sieht man, dass wir auf andere Religionen neugierig sind.“ Über das angebotene Programm war sie begeistert.
Verglichen mit den anderen Abgesandten fand Petra (27) von Brahma Kumaris, dass die Bremer noch sehr jung und „sehr bunt gewürfelt“ waren. Johanna bestätigt, „wir hatten verschiedene Hautfarben“. Für den Stadtplan der Religionen wünscht sich Bessem, dass „noch mehr Jugendliche aktiv dabei sind“. Der 23-jährige ist Jugendbetreuer einer evangelischen Gemeinde, Moslem und stammt aus dem Libanon. Wie versteht man sich denn untereinander? Kamil, ein türkisch stämmiger Moslem von 25 Jahren erzählt von seiner Begegnung mit Pawel: „Wir haben uns gegenseitig angehört.“ Davor kannte er Juden nur aus dem Fernsehen. „Das ist kein gutes Beispiel“, sagt er nachdenklich. Über die Religionen stellt Johanna fest, „es gibt Gemeinsamkeiten aber auch Trennlinien, über die man aber sehr gut hinwegkommen kann, wenn man befreundet ist“ oder zumindest „sich verstehen will“.
Zum besseren Verstehen veranstalten die jungen Leute während der Nacht der Jugend am 4. November auch ein Diskussionsforum mit dem Thema „Religion- wozu? Was glaubst du?“. Beginnen soll sie um 19.30 Uhr im Rathaus.
Interessierte Jugendliche können sich bei Susanne Bukta nach weiteren Aktivitäten des Projekts erkundigen. Mit der elektronischen Post unter der Adresse susanne@bukta.de oder man hinterlässt eine telefonische Anfrage unter der Nummer 361-4955.

 
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